Im Jahr 2012 feierten wir unser 75-jähriges Pfarrei-Jubiläum. Es stand unter dem Motto "Mach dich auf!". Nach wie vor läuft folgende Aktion aus dem Jubiläumsjahr:
Unsere Pfarrei hat Tradition – geben Sie ihr eine Zukunft! Im Jahr 2012 feierte die Pfarrei Pegnitz ihr 75jähriges Bestehen. Miteinander feierten wir 75 Jahre Gemeinschaft im Glauben. Aus den kleinen Wurzeln des Anfangs ist bis heute eine lebendige Gemeinde gewachsen, die sich aufmachen will in die Zukunft.
Für die Schritte in die Zukunft braucht die Pfarrei Ihre Unterstützung: Wir suchen „200 für die Zukunft“ – das bedeutet: Wir wollen 200 Menschen finden, die der Pfarrei Pegnitz durch regelmäßige Spenden für die Zukunft eine sichere finanzielle Basis für die Arbeit in der Pfarrei verschaffen.
Machen Sie mit! Spenden Sie uns 10 Euro monatlich und werden sie einer von „200 für die Zukunft“! Mit Ihrem Geld ermöglichen Sie die Instandhaltung des Pfarrzentrums und der Kirche sowie die Sicherung der Stellen unserer Mitarbeiter. Helfen Sie mit, dass die Tradition der Pfarrei Pegnitz eine Zukunft hat!
200 für die Zukunft – so machen Sie mit:
Näheres finden Sie in der unten stehenden pdf-Datei.
Am 1. Juli 2012 begingen wir in einem feierlichen Gottesdienst mit Erzbischof Ludwig Schick unser Pfarreijubiläum. Anschließend feierten wir miteinander ein buntes Fest, das für alle etwas zu bieten hatte: Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen, Musik und Kinderprogramm, Bauchrednershow und Festkonzert.
Den Auftakt zu den Feierlichkeiten bildete eine vierteilige Predigtreihe zum Zweiten Vatikanischen Konzil, dessen fünfzigjährige Eröffnung wir 2012 ebenfalls feiern. Mit dem Motto "Mach dich auf" schlugen die vier Referenten die Brücke zwischen den beiden Jubiläen.
Am 2./3. Juni predigte Diakon Kurt Löblein zum Thema "Die Chance des Zweiten Vatikanischen Konzils". Als Zeitzeuge beschrieb er seine Erfahrungen aus der Zeit vor dem Konzil. Er schilderte dessen geschichtlichen Verlauf und verwies auf die Chancen, die uns das Zweite Vatikanische Konzil bis heute eröffnet.
Am 9./10. Juni referierte Pastoralreferentin Melanie Zink über das Dokument Gaudium et Spes. Unter dem Motto "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst - eine Kirche für die Menschen" stellte sie zentrale Grundlinien der Pastoralkonstitution dar: Mit den Schlagworten "Kirche in der Welt von heute", "Der Mensch im Mittelpunkt" und "Zeichen der Zeit" überschrieb sie zentrale Leitlinien einer erneuerten Pastoral sowie Herausforderungen für das kirchliche Handeln heute.
Pfarrer Peter Klamt predigte am 16./17. Juni über das Thema "Mitmachen statt Zuschauen - ein neuer Zugang zur Liturgie". Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen als Ministrant in der vorkonziliaren Zeit beschrieb er die Veränderungen, die durch die Liturgiekonstitution "Sacrosanctum concilium" ermöglicht wurden. Dazu gehören unter anderem die Verwendung der Muttersprache im Gottesdienst, das Zelebrieren am Volksaltar sowie die Möglichkeit, Gottesdienste mit der jeweiligen kulturellen Prägung zu gestalten.
Gemeindereferentin Maria Edenharter zog am 23./24. Juni die Schlussfolgerungen für heute. Unter dem Titel "50 Jahre Konzil - und heute? Praktische Konsequenzen für unser Tun" rief sie die Gemeinde auf, die Botschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils auch heute ernst zu nehmen. Sie forderte die Gläubigen auf, sich selbst als Kirche zu verstehen und den eigenen Glauben mit dem Handeln im Alltag zu verbinden. Dem Pfarrgemeinderat gab sie den Auftrag, sich immer wieder neu nach dem Vorbild Jesu auszurichten auf die Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen.